
NEUMOND – LIMINAL TIMESPACE
LIVING:BODY – ATEM. MEDITATION. BEWEGUNG. ASANA JOURNALING.
Beschreibung
wer loslässt, hat zwei hände frei. jeder neumond – oder leermond, wie wir auf schweizerdeutsch auch sagen – ist ein neubeginn. eine phase der stille. der leere. das auflösens. des loslassens und der dunkelheit. des nichts. ein übergang von einem zyklus in den nächsten, vom dunkel zum licht – der zwischenraum zwischen ausatem und einatem – eine phase der liminalität. zu liminalität werden folgende synonyme vorgeschlagen: grenz-, übergang, schwellen- grenzwertig, randbereich, im übergang, grenzenlos, grenzbereich, zwischenraum. liminalität war und ist in vielen kulturen ein heiliger zustand, der den übergang zwischen jahreszeiten, tageszeiten oder lebensphasen verkörpert. diese momente werden als schwellen angesehen, an denen die gewöhnlichen regeln des daseins verblassen und verbindungen zur spirituellen welt möglich werden. in unserer kultur werden solche liminalen phasen oft mit angst und verlust assoziert – wenn es keine klaren antworten oder richtlinien gibt. wenn sich vertrautes verabschiedet, grenzen sich auflösen, sicherheiten entschwinden und das neue noch nicht sichtbar oder spürbar ist. dabei ist genau in diesen phasen, diesem zustand das feld der unendlichen möglichkeiten – das quantum feld – unmittelbar präsent: ein uneglaublich fruchtbares feld, voller möglichkeiten und schätze – wenn wir uns erlauben, uns darauf einzulassen, statt dagegen zu wehren. in dieser session widmen wir uns dieser zwsichenzone. wir erlauben uns, sie zu spüren und zuzulassen. präsent zu bleiben, um aus ihr zu schöpfen, sie auszukosten. unser atem beeinflusst unsere emotionen, unsere körperfunktionen, unseren geist, den ph wert useres blutes, unser nervensystem, unsere herzfrequent, unseren blutdruck, unsere mentale verfassung, unsere innere ausrichtung, unsere fähigkeit zu fokusieren und mit situationen umzugehen. meditation öffnet unsere wahrnehmung für feine nuancen und das grosse ganze, unsere fähigkeit zuzuhören – die zwischentöne und -räume. bewegung ist die sprache unseres körpers, der ausdruck unserer seele in der materie. asana (yoga-haltungen) wirken auf unserer nervensystem, den fluss unserer energie, auf gelenke, muskeln, bänder, sehnen, organe – sie beeinflussen unsere haltung und ausrichtung im leben. journaling bringt den ausdruck des moments zu papier. so können wir uns immer wieder daran erinnern, was in dem moment präsent war. anmeldung: https://www.salomenoah.com/event-details-registration/neumond-leermond-liminal-space
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